Batteriepflege
[ Häufig gestellte Fragen ]

Ist es beim Kauf von Batterien nicht erforderlich, eine Super-High-Tech Batterie zu kaufen. Alle Batterien sind innen gleich: Sie bestehen aus Bleiplatten mit Isolierstücken und werden mit Schwefelsäure gefüllt. Sie können also genauso eine Batterie eines nicht ganz so bekannten Herstellers kaufen.
Sollten Sie sich also eine neue Batterie zulegen wollen, dann kaufen sie diese leer und lassen sie diese frisch füllen. Genauso können Sie die Füllung aber auch selber durchführen. Es ist ganz einfach. So erreichen Sie die richtige Füllhöhe und die Zellen sind alle gleich hoch gefült und haben damit alle die gleichen elektrischen Eigenschaften. Kaufen Sie sich einfach Schwefel- bzw. Batteriesäure. Diese bekommen Sie im Batteriefach- oder Autozubehörfachhandel.
Nach dem Befüllen der Batterie beginnt der Alterungsprozess der Batterie. Füllen Sie die Batteriesäure vorsichtig in kleinen Mengen ein und achten Sie dabei sorgfältig auf die Füllhöhe. Bei den weißen Batterien sieht man häufig von außen die Füllhöhe, bei schwarzen ist das nicht so einfach. Messen sie daher bei schwarzen Batterien diie Füllhöhe z.B. durch einen kleinen Holzmessstab. Vorher markieren Sie den Holzstab bei 6mm. Stecken Sie dann denn Holzstab in die Zelle, bis er die Bleiplattenoberkante berührt. Messen Sie am Besten vorher jede einzelne Zelle genau aus. Alle Zellen müssen später die gleiche Füllhöhe haben. Haben Sie in einer Zelle zuviel Batteriesäure, dann saugen Sie diese bitte wieder ab.
Verwenden Sie keine Metallteile zum Nachmessen, den zum Einen ist Batteriesäure stark ätzend und zum anderen könnten kleine Metallteilchen die Säure verfälschen. Nachdem Sie die Batteriesäure eingfüllt haben, lassen Sie die Batterie ein Stunde stehen. In dieser Zeit saugen sich die Bleiplatten voll. Danach kontrollieren Sie bitte erneut den Säurestand und füllen diesen ggf. nach.
Nun kann die Batterie, obwohl sie vorgeladen ist, etwa 1 - 2 Stunden (nicht länger) mit 10% Ihrer Gesamtkapazität nachgeladen werden.In der Regel steht die Kapazität auf der Batterie. Hat eine Batterie eine Kapazität von 65 Ampere, dann laden Sie diese mit maximal 7 Ampere nach. Die Batterie ist dann voll geladen, wenn über einen längeren Zeitraum jede Zelle eine Spannung von 2,3 bis 2,4 Volt anzeigt. Hierzu benötigen Sie natürlich ein Messgerät, dass Sie in jedem Baumarkt erhalten können. Bitte messen Sie die Batterie aber nur, wenn sie abgeklemmt ist, sonst wird der Ladestrom mitgemessen. Die 12 Volt Batterie sollte aufgeladen über eine Spannung von ca. 13,5 Volt verfügen ( eine 6 Volt Batterie ca. 7,2 Volt).
Es kann sein, dass im Sommer Wasser aus der Batteriesäure verdunstet. Dies kann, wie vorher beschrieben, mit einem Holzstab nachgemessen werden. Sollte Ihre Batterie über den Sommer Wasser verloren haben, dann füllen Sie dieses bitte mit einer Einwegspritze nach (aber nur destilliertes Wasser nachfüllen, keine Batteriesäure). Destilliertes Wasser können Sie im Autozubehör-Handel als Batteriewasser oder in einer Apotheke als destilliertes Wasser erwerben.
Wurde die Batterie wieder aufgefüllt, sollten Sie diese wieder nachladen, und zwar bis wieder 13,5 bzw. 7,2 Volt erreicht sind. Auch in den Wintermonaten sollten Sie Ihre Batterie häufiger nachladen mit max. 10%, dass diese durch die Kälte ca. 50% der Kapazität verliert. Zudem gibt es in den Wintermonaten mehr Verbraucher, z.B. Heizung, Licht, usw.
|